Ich bin kein Freund von biopics. In der Regel banalisiert der biographische Spielfilm seinen Gegenstand wie das Erzählen selbst. Die Ereignisse eines Menschenlebens werden in eine Narration gequetscht, die dann aus Rücksicht auf das Faktische auf halbem Weg verendet. Das Ergebnis sind langweilige Filme mit fragwürdigem Inhalt, in denen ein Menschenbild propagiert wird, das vor Schicksalhaftigkeit nur so tropft.
Mir wird schon übel, wenn ich zuschauen muss, wie Johnny Cash der erlösenden Kraft der Liebe entgegenstiefelt. Von Maggie Thatcher will ich nur eins: sie hängen sehen.
Auch Clint Eastwood verrennt sich hoffnungslos, lässt Leonardo DiCaprio mit gefrästem Unterkiefer und Senioren-Makeup geschlagene zwei Stunden und fünfzehn Minuten J. Edgar Hoovers mehr oder weniger unausgelebter Homosexualität hinterherjammern. Verschwiegen wird nichts, erzählt leider auch nicht. Am Ende kann man König Lear nicht von Fips dem Affen unterscheiden.
Dem FBI, der Institution, dieser Brutstätte des Terrors hätte die ungeteilte Aufmerksamkeit gelten müssen. Aber das wagt nicht einmal Clint Eastwood.
Mir wird schon übel, wenn ich zuschauen muss, wie Johnny Cash der erlösenden Kraft der Liebe entgegenstiefelt. Von Maggie Thatcher will ich nur eins: sie hängen sehen.
Auch Clint Eastwood verrennt sich hoffnungslos, lässt Leonardo DiCaprio mit gefrästem Unterkiefer und Senioren-Makeup geschlagene zwei Stunden und fünfzehn Minuten J. Edgar Hoovers mehr oder weniger unausgelebter Homosexualität hinterherjammern. Verschwiegen wird nichts, erzählt leider auch nicht. Am Ende kann man König Lear nicht von Fips dem Affen unterscheiden.
Dem FBI, der Institution, dieser Brutstätte des Terrors hätte die ungeteilte Aufmerksamkeit gelten müssen. Aber das wagt nicht einmal Clint Eastwood.

















































